WLAN teilt sich Funkbereiche mit anderen Geräten. Besonders im 2,4-GHz-Band können starke oder dauerhaft sendende Geräte die Verbindung beeinträchtigen.
Warum ein Babyphone stören kann
Einige Video-Babyphones und ältere Funkkameras übertragen ebenfalls im Bereich um 2,4 GHz. Stehen sie nahe am Router oder an einem wichtigen WLAN-Gerät, können Geschwindigkeit und Stabilität leiden. Das gilt nicht für jedes Modell. Deshalb ist ein Vergleich wichtiger als eine Vermutung.
Störquelle durch Ausschalten eingrenzen
Schalte ein verdächtiges Gerät probeweise vollständig aus und teste das WLAN am gleichen Ort erneut. Ändere währenddessen nichts am Router. Wird die Verbindung deutlich besser, wiederhole den Test zu einer anderen Zeit. So lässt sich ein Zufall ausschließen.
Weitere mögliche Störquellen
- Mikrowellen während des Betriebs
- ältere Funkkameras und Funkübertrager
- Bluetooth-Geräte direkt neben dem Router
- benachbarte WLAN-Netze auf stark belegten Kanälen
Abstand, Standort und Frequenz nutzen
Mehr Abstand zwischen Router und Störquelle ist oft der erste sinnvolle Schritt. Moderne Geräte können nach Möglichkeit das 5-GHz-Band nutzen. Ein besserer Routerstandort oder ein verkabelter Access Point kann ebenfalls helfen. Getrennte Netzwerknamen sind ein Testwerkzeug, aber nicht in jedem Haushalt dauerhaft notwendig.
Wenn die Ursache unklar bleibt
Eine Prüfung vor Ort kann Funkumgebung, Standorte und vorhandene Geräte gemeinsam bewerten.
