Das wichtigste Kennwort ist das deiner E-Mail-Adresse. Wer darauf zugreifen kann, kann häufig auch andere Konten zurücksetzen.
Für jedes Konto ein eigenes Kennwort
Wird dasselbe Kennwort mehrfach verwendet, gefährdet ein einziges Datenleck gleich mehrere Konten. Beginne mit E-Mail, Onlinebanking, Shops und sozialen Netzwerken. Ändere dort zuerst doppelt verwendete Kennwörter.
Länge ist wichtiger als komplizierte Muster
Ein längeres Kennwort oder eine zufällige Passphrase ist meist besser als ein kurzes Wort mit vorhersehbaren Sonderzeichen. Persönliche Namen, Geburtsdaten, Haustiere und einfache Zahlenfolgen sind leicht zu erraten.
Einen Passwortmanager nutzen
Ein Passwortmanager erzeugt und speichert einzigartige Kennwörter. Du musst dir nur ein starkes Hauptkennwort merken. Nutze einen vertrauenswürdigen Anbieter, aktiviere automatische Sperre und halte Programm sowie Geräte aktuell.
Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren
Der zweite Faktor verlangt neben dem Kennwort eine weitere Bestätigung. Eine Authenticator-App oder ein Sicherheitsschlüssel ist meist robuster als eine SMS. Teile niemals einen Bestätigungscode, auch nicht mit angeblichen Mitarbeitern eines Anbieters.
Wiederherstellung sicher vorbereiten
Prüfe hinterlegte Telefonnummern und alternative E-Mail-Adressen. Bewahre Wiederherstellungscodes ausgedruckt oder an einem sicheren getrennten Ort auf. Gib diese Codes nicht in Chats oder auf unbekannten Webseiten weiter.
Kontoschutz kurz geprüft
- Jedes wichtige Konto hat ein eigenes Kennwort.
- Das E-Mail-Konto besitzt einen zweiten Faktor.
- Wiederherstellungsdaten sind aktuell.
- Notfallcodes liegen sicher und getrennt.
